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Das innere geistige Organ – die Anthakaran16

Instrument des Geistes in seiner inneren Struktur

 

Erst wenn wir erkennen, wer wir nicht sind, können wir unser innerstes Wesen entdecken und Freiheit erlangen. 

In den Jahrtausenden der alten indischen Philosophie gibt es ein vielschichtiges Konzept von der Psychologie des Menschen. 

Der zentrale Punkt ist die Selbstverwirklichung. 


Daneben enthält sie eine Schöpfungslehre, ein psychologisch-spirituelles Modell des Menschen und eine Philosophie der Befreiung. 

Nicht umsonst ist sie die Grundlage der Yogasutren des Patanjali, der ayurvedischen Heilkunst sowie der Lehren Gautama Siddhartas alias Buddha. 

Wer dieser Lehre folgt, begibt sich auf eine ebenso intellektuelle wie praktische Reise.

 

Die Welt als dauernder Schöpfungsakt

Die heilige Wissenschaft von der Welt der Erscheinungen, dem physischen Universum

Es gibt verschiedene philosophische Richtungen, die sich aus den heiligen Texten der Inder ableiten. 

Das Wort Samkhya (oder auch Sankhya) bedeutet Zahl, in dieser Philosophie werden die 24 Weltprinzipien aufgezählt und jegliche Schöpfung und Erscheinung findet seine Einordnung in ein festes, logisches System. 

Hierbei werden je nach Schule die Entwicklung der Weltprinzipien entweder auf ein allem übergeordneten Prinzip (Gott, Brahman, Paramatman = theistischer Samkhya, Upanishaden) zurückgeführt oder auf zwei sich ergänzende Kräfte (Purusha und Prakriti = atheistische, klassische Samkhya).



Die Samkhya-Philosophie
 

Diese Philosophie beschreibt systematisch wie die Welt entstanden ist und wie sie aufgebaut ist. 

Sie deckt sich weitgehend mit den Vorstellungen des geistigen Yoga-Weges und erklärt die Welt als dauernden Schöpfungsakt an dem die zwei Grundkräfte Purusa und Prakrti beteiligt sind. 


Dieses Seminar ist wohl das intensivste und reichhaltigste von allen im Angebot aufgeführten.



INHALTE:

  • Purusha - Die Söhne Gottes - Der Atman - Die Schöpfung
  • Prakriti - Die Natur -
  • Ich und Nicht-Ich - Die Fehlinterpretation - Das künstliche Ich
  • Die 24 Weltprinzipien - Tattvas

  • Advaita Vedanta - Nicht-Zwei und das Ende des Wissens
  • Anthakarana – Das innere Organ
  • Buddhi – Reiner kosmischer Geist
  • Chitta – Bewusstsein – verschleiertes Bewusstsein

  • Manas - Der Geist, Erkenntnisvermögen, Verstand und Buddhi
  • Ahamkara – Das falsche ICH, Ich-Sinn, Ich-Bewusstsein, falsche Identifikation, Ego
  • Die Gunas – Eigenschaften der Welt

  • Die 3 Körper und die 5 Koshas – die 5 Körperhüllen
  • Die 5 Lebensenergien
  • 7 Bestandteile des physischen Körpers

  • Die 5 Sinnesorgane
  • Die 5 Sinne –Wahrnehmungsorgane der Eigenschaften und der Projektion
  • Die 5 Handlungsmechanismen der Sinne - Tätigkeitsorgane

  • Vasanas - Anhaftungen-Wünsche-Neigungen-latente Eindrücke
  • Die Elemente – Bhutas – grobstoffliche Elemente und Äther
  • Zustand von Wissen und Nicht-Wissen