user_mobilelogo

Buddha 300



Um das Lernen und Verstehen der alten östlichen Schriften und Überlieferungen zu erleichtern und auch jede Art der Unverständlichkeit herauszunehmen, wird hier im Rahmen von Advaita-Studien, monatlich ein Treffen für Interessierte angeboten.

Es geht um das Erkennen der einheitlichen Ganzheit.

Die Essenz der Lehre ist im östlichen als auch im westlichen Erkenntniszweig der Überlieferungen manifestiert wie etwa der Kabbala, der Hermetik, dem Advaita Vedanta, der Orphik, der Alchemie, dem Platonismus sowie weiteren.

Alle diese Lehren sind Ausdruck und Ursprung der einen universalen Überlieferung, die im Laufe von Zeit und Raum und den entsprechenden Umständen in unterschiedlichen Kulturen auf unterschiedliche Art und Weise dargelegt wurden.

Die Urspungs-Überlieferung gründet nicht in der menschlichen Natur, sondern entspringt der Inspiration durch das »Göttliche Prinzip«, der »Philosophie des SEINS«, der »Philosophia Perennis«, der ewig gültigen »Einen Wahrheit«.

Auch hier wirkt die Aussage: »Erkenne dich selbst«.

In den langenen Zeiten, den unterschiedlichsten Kulturen, dem Raum-Zeit-Geschehen, hat sich der Mensch selbst vergessen und ist zu einem rastlosen und konfliktbeladenen Individuum geworden, welches - meist unbewusst - auf der Suche nach seinem Ursprung ist.

In dem Advaita Vedanta erhalten wir all jene Inspirationen um uns unserer Verwirklichung, unserer wahren Philosophie wieder näher zu bringen.

Diese Lehren zu studieren bewirkt einen Prozess, in welchem wir unsere Wahrheit bewusst verinnerlichen bis hin zur vollständigen Identität und Assimillation mit unserem wahren Sein.

Wir erkennen die Fehl-Identifikation mit unserem Schatten-Dasein, dem »Kleinen Ich«, dem Ego und treten zurück in die Einheit dessen was IST und was wir sind.

Hier tritt die Verwirklichung ein, die Wiedervereinigung mit dem EINEN, dem Absoluten, dem »Einen-ohne-Zweites« das wir alle in Gemeinsamkeit sind.

Das Erkennen, dass die Spaltung, die Trennung unserer Einheit nur eine Illusion darstellt - Maya -, welche ihre verhüllende Macht und ihre projizierende Macht wie ein Schleier über den Menschen geworfen hat, bringt die Befreiung aus dem Leid, dem Schmerz, der metaphysischen Unwissenheit.

Wollen wir unseren ursprünglichen Einheits-Zustand wieder erlangen, gehen wir in den »Inneren Raum«, den »Geistigen-Raum« unseres Sein, an den Ort, wo wir das »Eine-ohne Zweites« wiederfinden, welches frei ist von jeglicher Identifizierung mit der empirischen Welt, der Welt der Namen und Formen mit all ihren Eigenschaften und Gegensätzlichkeiten.

Hier geben wir unseren Hang nach Eigenschaften, Anhaftungen und Neigungen auf und transzendieren all das was wir nicht sind mit der Kraft der Unterscheidung.

»Wenn wir erkennen wollen was wir sind, müssen wir zuerst erkennen, was wir nicht sind«. 

Auf diese Weise kehren wir zurück zu unserer wahren Natur und lassen jenes »Zweite«, welches wir selbst künstlich aufgebaut haben zurück.

Wir »er-innern« uns wieder unseres wahren Ursprungs, den wir in einem tiefen, langen und bewusstlosen Seelen-Schlaf vergessen haben.



In unseren Treffen studieren wir die Veden, verschiedene Gita's und Upanishaden, das Yoga-Sutra, das Brahma-Sutra und weitere Überlieferungen der östlichen Philosophie.

Auch kann jeder seine besonderen Hürden in Textpassagen mitteilen um mögliche Unklarheit aufzulösen, die das Voranschreiten im Studium einschränken würde.

Impulse für die Alltagstauglichkeit sind manches Mal von Nutzen, damit die Freude am Studium dieses inneren, »Geistigen-Yoga-Weges« fühlbar ist, dies integriert wird und auch dauerhaft bewusst bleibt.

Hilfreich und unterstützend sind auch die Erklärungen von Begrifflichkeiten, besonders der Sanskrit-Sprache.

Je mehr die Texte, die Worte und Begrifflichkeiten »wahrhaft« verstanden werden, umso leichter wird das Ganze, die Komplexität der Mitteilung und die Umsetzung im gelebten SOSEIN.

So wird auch der Verstand und das Ego - welchem innerhalb dieses Wissens eine wichtige Rolle beigemessen wird - befriedigt, beschäftigt und zur Ruhe gebracht, denn das Ego ist immer mit an Bord.


Die Treffen zu den Studien sind auf dieser Seite unter den Terminen einsehbar.