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Platon 2Ob östliche oder westliche Philosophie, die Überlieferungen für alle Glaubensrichtungen in allen Kulturen gründen in der Ur-Überlieferung - im »Göttlichen Prinzip« - welches in den Erkenntniszweigen der Hermetik, der Kabbala, der Orphik, dem Platonismus, dem Advaita Vedanta, der Alchemie und weiteren Elementen des einen Prinzips ihren Ursprung haben.


Diese ursprüngliche Überlieferung ist nicht von menschlicher Intelligenz erdacht, sie erhält ihre kosmische Inspiration aus dem Prinzip selbst, welches von Sehern - den mystischen Weisen, den indischen Rishis - vor sehr langer Zeit unserer linearen Zeitrechnung in den heiligen Schriften der Veden offenbart und übermittelt wurde.

Diese Übermittlungen bringt die »Philosophie des Sein«, die »Philosophia Perennis«, die »ewig gültige eine Wahrheit des Einen«, zum Ausdruck und lässt die Einheit von allem was IST und existiert erkennen.

Die Metaphysik, das was jenseits der empirischen, weltlichen Erfahrungen liegt, zeigt sich in den Mysterien, welche auch von den Philosophen der Antike preisgegeben wurden.

Jedoch nicht nur von ihnen, auch in den unterschiedlichen Zweigen der Mysterien wie etwa der Hermetik oder der Kabbala, lässt sich die »Eine Wahrheit« erfahren und in das Sein integrieren, was zur Transzendenz des »Zweiten« führt.

Die westliche Bewusstseinshaltung basiert auf Beweisführung, die östliche hingegen auf Verwirklichung.

Der Westen schaut auf das dualistische System, auf Objekte, der Osten auf die Überlieferungen der Veden.

Der Westen schaut nach außen, der Osten nach innen.

Die griechische Philosophie der Antike - vertreten durch Parmenides, Platon, Plotin, Sokrates, Pythagoras und weitere - schöpfen ihr Wissen und die daraus resultierenden Erkenntnisse aus diesen Überlieferungen der Mysterien.

Pythagoras


Der Weisheitslehrer der Antike war Hermes Trismegistos, jener Thoth aus Atlantis, welcher auch das Pharaonenreich mit seinem Weltenwissen unterstützt hat und sich nach Untergang von Ägypten Griechenland zugewendet hat.

Er baute die Weisheits-Schulen der Philosophie in der Antike über einen langen Zeitraum auf und gab sein Wissen an Auserwählte weiter, wie er das auch in Ägypten zuvor tat.

Er hat uns auch die Mysterien der Hermetik, das »Kybalion« bereitgestellt welches die sieben Prinzipien darlegt.

Die Philosophie der Neuzeit welche sich aus dem menschlichen Geist heraus entwickelte, hat sich von der ursprünglichen Philosophie - deren Ursprung in den Mysterien gründet - weit entfernt und basiert heute unter der Beweisführung in der dualistischen Welt, wie in vielen Wissenschaften ersichtlich ist.

Die immerwährende Philosophie, welche die »Liebe zur Wahrheit« bedeutet - »Philosophia Perennis« - ist immer gleichbleibend, ohne Veränderung und unterliegt somit nicht der Wechselhaftigkeit, der Entstehung und des Vergehens in der empirischen, sich stets neustrukturierenden Welt.


Raphael, ein Philosoph und Weiser der Jetztzeit sagt uns:

»Es gibt nur eine Aristokratie, jene des Herzens,

nur eine Demokratie, jene des Einklangs,

nur eine neue Ordnung, jene der Teilhabe,

nur eine einzige Kultur, welche die Schönheit des Ganzen zu enthüllen vermag«.


Dem mag hinzugefügt werden:

»Es gibt nur eine Wahrheit, jene des Herzens,

Sokrates

es gibt nur eine Intelligenz, jene des reinen Geistes«.


Die Intelligenz des Herzens, das Wahre in uns, bringt die tiefe innere Harmonie und den tiefen inneren Frieden hervor - »Pax Profunda«.

Dies zu erreichen ist der innere, meist unbewusste Wunsch und das Streben eines jeden Wesens in dieser Welt.

Wir erkennen, dass alle Schriften eines Ur-Sprungs sind, unabhängig welche Strömungen sich in den unterschiedlichen Kulturen daraus ergeben haben.

Dies zu erkennen ist unser Weg, um in DAS zurückzutreten, woraus wir unsere Reise ins Vergessen begonnen haben.

Es bedeutet eine Umkehrung im Bewusstsein zum »Wahren Einen Sein« hin zu dem welches kein »Zweites« hat - zum »Einen höchsten Guten - zum »Einen ohne Zweites«.

Damit gelingt uns die Verwirklichung in dieser Welt.

Auch Jesus, welcher Advaita Vedanta lehrte, hat dies erkannt.

Auch er war ein Philosoph des Westens mit dem Wissen aus dem Osten, wo er viele Jahre verbrachte und die Mysterien in sich aufnahm und diese dann zurück in seine Heimat brachte.

Bis heute sind seine Übermittlungen unverstanden und falsch gedeutet, oftmals auch bewusst und ab-sichtlich.


Er vermittelt uns:

»Du bist in dieser Welt, aber du bist nicht von ihr.

Wenn du mich siehst, siehst du den Vater.

Du und ich sind «Ein Selbst«.Jesus 2 4 500 Pixel

In diesem Wissen liebe ich dich, wie auch der Vater uns beide liebt«.

Er spricht vom Vater, dem Schöpfer, dem Absoluten, aus dem wir, der Christus, die Schöpfung, hervorgegangen sind, in welcher wir immerwährend ruhen, dessen Idee wir sind.

Weiterhin sagt uns Jesus: »Eine Idee verlässt ihre Quelle nicht«.

Wir können niemals an einem anderen Ort, getrennt vom »Einen« sein, denn außerhalb des Absoluten existiert nichts.

Geist berührt sich selbst.

Wir haben uns in einem Traum der Trennung verloren, scheinbar von der einen Seele Gottes, dem Geist Gottes abgespalten und jeder Mensch wird in seiner Zeit diesen Traum wieder aufgeben und erkennen, dass er niemals wo anders war als im »Einen«.

Hierin können wir erkennen, dass wir alle das Eine sind und niemals getrennt von dieser Einheit sein können, es sei denn in einem wahnhaften, illusorischen und scheinbar abgespaltenen Geist.